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Porzellan Wappenteller, Adelsgeschlecht von Estorff, kpm Berlin, wohl 20. Jhdt..  Thomas Kern
   
Original Porzellan Wappenteller «Wappen derer von Estorff», niedersächsiches Adelsgeschlecht


1. Beschreibung/Zustand:

Original Wappenteller, kpm Berlin, mit Szeptermarke, erste Wahl.

Abbildung des Wappens der niedersächsichen Adelsfamilie von Estorff. Schrägliegende, silberne Lilie auf rotem Grund, mit 9 schwarzen Birkhahnfedern.

Der Wappenteller wohl Beginn 20. Jahrhundert. Erstklassiger Zustand.

Durchmesser: 24.5cm.

Sehr guter Gesamtzustand! Keinerlei Beschädigungen.


2. Hintergrundinformationen Adelsgeschlecht derer von Estorff:

Estorff, auch Estorf, ist der Name eines alten niedersächsischen Adelsgeschlechts. Die Familie, deren Zweige zum Teil bis heute bestehen, ist stammesverwandt mit dem Geschlecht von Schack, das auch ein ähnliches Wappen führt.

Erstmals erwähnt wird das Geschlecht im Jahre 1162 mit Skaccus de Bardewic als Zeuge in einer Urkunde von Herzog Heinrich dem Löwen. Manegoldus de Esdorpe erscheint 1212 erstmals urkundlich mit der Namensform, benannt nach dem Gut Vrestorp bei Bardowick. Er ist wahrscheinlich identisch mit dem Anfang des 13. Jahrhunderts in Urkunden genannten Mangold von Estorp als Sohn von Schackoni und Bruder von Eckhard. 1342 Erscheint in einem Dokument Johann Schack, dessen Sohn Ekbert sich wiederum ausdrücklich von Estorp nennt.

Bereits 1292 erwarben Angehörige der Familie das Gut Veerßen (heute Ortsteil von Uelzen) von den von Hitzacker durch Kauf. Sie trugen es 1533 freiwillig dem Landesherren zu Lehen auf. Der älteste lüneburgische Lehnsbrief wurde 1487 ausgestellt. Im späteren Königreich Hannover gehörte die Familie wegen des Besitzes bzw. Teilbesitzes der Güter Barnstedt, Veerßen, Teyendorf sowie zweier weiterer Güter in Neetze und Bleckede zum ritterschaftlichen Adel der lüneburgischen Landschaft. Ab Anfang und Mitte des 19. Jahrhunderts waren Angehörige des Geschlechts auch in Westpreußen, Posen und Franken begütert.

Wappen derer von Estorff:

Das Wappen zeigt in Rot eine schrägrechts liegende silberne Lilie. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken neun schwarze Birkhahnfedern.

Das Wappenbuch des Königreichs Hannover (1852) zeigt das Wappen mit zwei vor- und einwärts sehenden Rittern in goldenen Rüstungen als Schildhalter, deren Helme mit einer roten und einer silbernen Kugel besteckt sind und die in der freien Hand eine Turnierlanze halten. Die Devise lautet soies ferme. In Johann Siebmachers Wappenbuch (1605) wird das Wappen unter den Braunschweigischen geführt. Hier ist die Lilie schräglinks gelegt und von den neun Federn in der Helmzier kehren sich fünf nach rechts und vier nach links. (Quelle: Wikipedia)


Weitere Fotos gerne auf Anfrage unter mail@antiquariatundkunst.de


Art. -Nr. :
Porzellan Wappenteller, Adelsgeschlecht von Estorff, kpm Berlin, wohl 20. Jhdt.
Antiker Kunstobjekte,  Keramik, Fayence, Porzelan
Durchmesser 24.5 Zm  /   9.6 Zoll
Materialien: Porzelan  /   Herkunft: Deutschland  /   Authentizität: Original  /  
 
gepostet: 26 Oktober, 2014 / bearbeitet: 26 Dezember, 2014
Copyright Thomas Kern

 
Porzellan Wappenteller, Adelsgeschlecht von Estorff, kpm Berlin, wohl 20. Jhdt.
135 €  96 £  154 $ 
Verkauft
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Thomas Kern
Thomas Kern
Antiquitätenhändler 
München, Deutschland
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