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Porzellanteller Großherzöge von Mecklenburg, Wappen, Meissen, 20. Jhdt..  Thomas Kern
   
Wunderschöner Porzellanteller mit Wappen Großherzöge von Mecklenburg, Meissen, wohl 20. Jhdt.

1. Beschreibung/Zustand:

Wunderschöner Meissen Porzellanteller mit dem Wappen der Großherzöge von Mecklenburg. Golddekor, auf der Rückseite die Schwerter der Meissen Porzellanmanufaktur. Auf der Vorderseite das große Wappen der Großherzöge von Mecklenburg. Der Teller stammt wohl aus einem Service. Über dem Wappen die Großherzogskrone; mit Purpurmütze deren Höhe bis zur Hälfte der fünf sichtbaren mit Perlen bestückten Spange reicht. Das Wappen wird flankiert von von einem Stier und einem Greif. Der Teller befindet sich in einem ausgezeichneten Gesamtzustand! Keinerlei Beschädigungen (siehe Fotos).

Durchmesser: ca. 25Cm

Höhe: ca. 3.2Cm

Ausgezeichneter Gesamtzustand! Keinerlei Beschädigunen.

2. Hintergrundinformationenen Großherzöge von Mecklenburg:

Das Wappen von 1742 entspricht dem herzoglichen Stammwappen. Es zeigt in Gold einen vorwärtsgekehrten schwarzen Büffelkopf mit herabhängendem Halsfell, silbernen Hörnern und roter Krone. Auf dem gekrönten Helm mit schwarz-goldenen Decken ein oben mit Pfauenfedern bestecktes Schirmbrett von fünf (blau, golden, rot, silbern, schwarz) Stäben, auf denen ein Büffelkopf liegt. Im Zusammenhang mit der Erhebung in den preußischen Freiherrenstand erfolgte 1865 eine Wappenmehrung durch zwei schwarze Büffel als Schildhalter.

Das mecklenburgische Fürstengeschlecht stammt in gerader Linie von Fürsten (Königen) des slawischen Volksstammes der Obotriten im engeren Sinne ab und hatte seinen Ursprungssitz auf einer Burg (Mecklenburg) in Dorf Mecklenburg (Mikelenburg) in der Nähe von Wismar. Seit 1167 [1] in deutschrechtlichem Lehnsverband – zunächst unter den Sachsen – wurde Mecklenburg 1348 reichsunmittelbares Territorium und das Fürstengeschlecht als Herzöge zu Mecklenburg tituliert. Trotz mehrerer Herrschaftsteilungen blieb Mecklenburg bis zum Ende der Monarchie ein Gesamtstaat. 1234 Kam es zum ersten Bruch und das Fürstentum wurde in der Ersten Mecklenburgischen Hauptlandesteilung aufgeteilt. So entstanden die Teilfürstentümer (Herrschaften) Werle, Parchim-Richenberg, Rostock und Mecklenburg. In der Neuzeit geteilt in zwei (Teil-) Herzogtümer Mecklenburg-Schwerin (i) und Mecklenburg-Stargard (1348-1471), Mecklenburg-Schwerin (ii) und Mecklenburg-Güstrow (1555-1695), mit dem Hamburger Vergleich (1701) in Mecklenburg-Schwerin (iii) und Mecklenburg-Strelitz. Die Dynastie wurde jedoch weiterhin stets zur Gesamten Hand belehnt und die Regenten beider Landesteile führten stets identische Titel, was zu diplomatischen Verwirrungen führte.

Durch den Wiener Kongress 1815 erfuhren beide regierenden Herzöge eine Rangangleichung mit dem Titel Großherzog von Mecklenburg und der persönlichen Anrede Königliche Hoheit. Beide Landesteile wurden fortan als Großherzogtümer bezeichnet. Neben beiden Regenten, beiden Thronfolgern und den jeweils zugehörigen Ehefrauen führten alle anderen Mitglieder der Fürstenfamilie weiterhin den Titel von Herzögen (Herzoginnen) zu Mecklenburg, abweichend von der allgemeinen Üblichkeit auch die Prinzen und Prinzessinnen. Die mecklenburgischen Regenten titulierten als Herzog zu (ab 1815: Großherzog von) Mecklenburg, Fürst zu Wenden, Schwerin und Ratzeburg, auch Graf zu Schwerin, der Lande Rostock und Stargard Herr.

Am Ende der Monarchie zählte das Haus Mecklenburg zu den ältesten regierenden Fürstengeschlechter in Deutschland. In der Weimarer Republik wurde der frühere Fürstentitel in den bürgerlichen Familiennamen Herzog zu Mecklenburg umgewandelt.
Porzellanteller Großherzöge von Mecklenburg, Wappen, Meissen, 20. Jhdt.
Antiker Kunstobjekte,  Geschirr
3 Zm  /   1.2 Zoll
Durchmesser 25 Zm  /   9.8 Zoll
Materialien: Porzelan  /   Herkunft: Deutschland  /   Authentizität: Original  /   Anzahl der Teile: 1
 
gepostet: 6 September, 2015 / bearbeitet: 1 Oktober, 2015
Copyright Thomas Kern

 
Porzellanteller Großherzöge von Mecklenburg, Wappen, Meissen, 20. Jhdt.
695 €  493 £  792 $ 
Verkauft
3
Thomas Kern
Thomas Kern
Antiquitätenhändler 
München, Deutschland
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