Wir verwenden Cookies, um ein zuverlässiges und personalisiertes ArtQuid-Erlebnis zu ermöglichen. Wenn du ArtQuid verwendest, akzeptierst du unsere Verwendung von Cookies.
Registrieren

Log-in

  Passwort vergessen?

Neu bei ArtQuid?

Benutzerkonto eröffnen
Verkaufen Sie Ihre Werke
  1. Malereien
  2. Skulpturen
  3. Zeichnungen
  4. Kunstphotographien
  5. Digitale Kunst
  6. Themen
  7. Auswahl
  8. Mehr
Porzellan Wappenteller Grafen von Kageneck & Wolff von Gudenberg, 19. Jhdt..  Thomas Kern
   
Porzellanteller Wappenteller, Allianzwappen:


Grafen von kageneck & wolff von gudenberg


Mit Grafenkrone derer von Kageneck, um 1850.



1. Beschreibung/Zustand:

Dekorativer Blumen-Porzellanteller aus gräflichem Besitz.

Doppelwappen der gräflichen Familie von Kageneck und der freiherrlichen Familie Wolff von Gudenberg.

Die neunzackige Krone zeigt die Grafenkrone derer von Kageneck. Vermutlich handelt es sich bei dem hier angebotenen Wappenteller um einen Teller aus einem Hochzeitsservice der beiden Familien.

M. Schuman und Sohn, spm -Marke 1844 - 1847. Blumendekor, Hausmalerei, Kaltmalerei. 2 Dunkle Punkte.

Durchmesser: 28cm

Guter Gesamtzustand! Sehr dekorativ (siehe Foto).

Provenienz: Aus dem ehemaligen Besitz der gräflichen Familie von Kageneck.


2. Hintergrundinformationen Grafen von Kageneck & Freiherren Wolff von Gudenberg:


Grafen V. Kageneck:

Kageneck ist der Name eines alten oberrheinischen Adelsgeschlechts. Die Herren von Kageneck gehörten zu den ältesten ritterbürtigen Geschlechtern im Elsass. Ein Zweig der Familie besteht bis heute.

Die von Kageneck sind stammes- und wappenverwandt mit den Achenheim, Blumenau, Ottfriedrich, Reimböldelin und Rümelnheim. Alle Familien lassen sich auf den Stammvater Dominus Cuno inter mercatores bzw. Dessen Vater Erbo zurückführen. Nikolaus von Kageneck, er lebte zwischen 1230 und 1306 und war der älteste Sohn von Cuno, war Ritter, Stettmeister (auch Städtmeister, Mitglied im Stadtrat) von Straßburg und Lehnsmann der Bischöfe von Straßburg. Das Genealogische Handbuch des Adels nennt ihn als Stammvater der Kageneck.

Nach dem Heraldiker und Genealogen Gustav Adelbert Seyler wird als einer der ersten Angehörigen der Familie Gotzlin von Kageneck bereits im Jahre 1212 urkundlich genannt. Er erscheint als „magister civitatis Argentinensis“ in einer Urkunde des Kaisers Friedrich II. Von Hohenstaufen. Die ununterbroche Stammreihe des Geschlechts beginnt Ernst Heinrich Kneschke mit dem Ritter Claus von Kageneck in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts.

Mitglieder der Familie findet man in der Frühzeit vor allem in der freien Reichsstadt Straßburg. Sie gehörten dort schon bald zu den einflussreichsten Geschlechtern im Patriziat der Stadt. So besaßen sie unter anderem das Münzrecht und bekleideten im Laufe der Zeit 15-mal das Amt des Stettmeisters von Straßburg.

Der Name Kageneck kommt wohl vom Kagenecker Bruch, der sich damals außerhalb der Stadttore Straßburgs befunden hat und in dem die Kagenecks einige Grundstücke besessen haben. Die heutige Kageneck-Straße in Straßburg erinnert noch daran. Die Burg Hageneck im Elsass kann nicht – wie oft genannt – der Stammsitz der Kagenecks gewesen sein, da die Familie von Hageneck im 13. Jahrhundert dort urkundlich erwähnt ist.

Standeserhebungen:
Johann Friedrich von Kageneck (1633–1705), Vizestatthalter in den vorderösterreichischen Landen und den vier Rheinstädten, war der Sohn von Wilhelm von Kageneck (um 1587–1652) und dessen Ehefrau Helene Zorn von Bulach († 1634). Johann Friedrich von Kageneck wurde wegen seiner Verdienste um das Haus Habsburg von Kaiser Leopold I. Am 22. September 1671 zu Wien in den Reichsfreiherrenstand erhoben. Einer seiner Söhne war Heinrich von Kageneck († 1744), Landkomtur des Deutschen Ordens und 1722 Statthalter des Herzogtums Neuburg an der Donau. Der Freiherrenstand (Baronat) wurde am 6. August 1773 zu Compiégne vom König von Frankreich anerkannt und auf das Gesamtgeschlecht ausgedehnt.

Johann Friedrich Friedolin Freiherr von Kageneck, kaiserlicher Kämmerer, erhielt am 8. Januar 1771 von Kaiser Joseph II. Durch Diplom den Reichsgrafenstand. Er war der Vater von Beatrix Antonie Aloysia Gräfin von Metternich-Winneburg, der Mutter des späteren Fürsten Klemens von Metternich. Franz Graf von Kageneck in Pfaffendorf (Bezirksamt Ebern, Unterfranken) wurde am 20. Juli 1888 bei der Grafenklasse der Adelsmatrikel im Königreich Bayern immatrikuliert.

Das Stammwappen zeigt in Rot einen silbernen Schrägrechtsbalken. Auf dem Helm ein bärtiger Mannesrumpf, dessen Kleidung das Schildzeichen wiederholt, bedeckt mit einem silber gestulpten, gold bequasteten roten Spitzhut. Die Helmdecken sind rot-silbern.


Wolff von Gudenberg:

Wolff von Gudenberg ist der Name eines alten, 1873 in den Freiherrenstand erhobenen hessischen Adelsgeschlechts. Der in Hessen begüterte Teil der Familie ist bis heute bei der Althessischen Ritterschaft immatrikuliert.

Das Geschlecht der Wolff von Gudenberg, in der älteren Literatur häufig auch als die «Wölffe von Gudenberg» oder auch «Lupi» (lateinisch: Wölfe) bezeichnet, ist erstmals fassbar im Jahre 1213 mit Arnold I. , Den man daher als Begründer der Familie ansieht. Der Beiname des Geschlechts bezieht sich auf seinen Stammsitz auf dem Kleinen oder dem Großen Gudenberg bei Zierenberg in Nordhessen. Ob es sich bei dem Geschlecht, wie auch bei den Groppe von Gudenberg, um einen Zweig der ab 1190 bekundeten Herren von Gudenberg handelt, oder ob diese drei Familien lediglich gemeinsam Burgmannen auf einer oder beiden der zwei Burgen auf den beiden Gudenberg-Gipfeln waren und die Namensgleichheit daher rührt, ist nicht erwiesen. Dass die drei Familien in enger Beziehung zueinander standen, geht daraus hervor, dass sie hinsichtlich einer Anzahl mainzischer und ravensbergischer Lehnsgüter eine Ganerbengemeinschaft bildeten.

Das Stammwappen zeigt in Silber einen schreitenden schwarzen Wolf. Auf dem Helm mit schwarz-silbernen Decken der Wolf wachsend. Das Wappen ist seit circa 1479 geviert und zeigt in den Feldern 1 und 4 in Silber einen schreitenden schwarzen Wolf (Stammwappen), in den Feldern 2 und 3 in Blau einen gekrönten goldenen Löwen (Wappen der ausgestorbenen Herren von Itter). Auf dem Helm mit rechts schwarz-silbernen und links blau-goldenen Decken ein wachsender gekrönter schwarzer Wolf. Als Landgraf Wilhelm IV. Von Hessen-Kassel sich 1568 endlich mit den Wolff von Gudenberg wegen der Herrschaft Itter geeinigt hatte, wurde in dem dazu am 6. Mai 1568 in Kassel geschlossenen Vergleich von den Wolff von Gudenberg die Weiterführung des Itterischen Wappens ausbedungen und von Landgraf Wilhelm ausdrücklich gestattet. (Quelle: Wikipedia)
Porzellan Wappenteller Grafen von Kageneck & Wolff von Gudenberg, 19. Jhdt.
Antiker Kunstobjekte,  Keramik, Fayence, Porzelan
Durchmesser 28 Zm  /   11 Zoll
Materialien: Porzelan  /   Herkunft: Deutschland  /   Authentizität: Original  /   Style: Regentschaft  /   Periode: 19.Jh.  /  
 
gepostet: 16 Januar, 2016 / bearbeitet: 16 Januar, 2016
Copyright Thomas Kern

 
Porzellan Wappenteller Grafen von Kageneck & Wolff von Gudenberg, 19. Jhdt.
500 €  355 £  570 $ 
Zu verkaufen
1
Thomas Kern
Thomas Kern
Antiquitätenhändler 
München, Deutschland
Weitere verwandte Arbeiten
Einen ähnlichen Arbeit zeigen
Künstlerbedarf

Eine Sprache wählen

  1. Deutsch
  2. English
  3. Español
  4. Français