Wir verwenden Cookies, um ein zuverlässiges und personalisiertes ArtQuid-Erlebnis zu ermöglichen. Wenn du ArtQuid verwendest, akzeptierst du unsere Verwendung von Cookies.
Registrieren

Log-in

  Passwort vergessen?

Neu bei ArtQuid?

Benutzerkonto eröffnen
Verkaufen Sie Ihre Werke
  1. Malereien
  2. Skulpturen
  3. Zeichnungen
  4. Kunstphotographien
  5. Digitale Kunst
  6. Themen
  7. Auswahl
  8. Mehr
Sauciere aus der Familie Goldschmidt-Rothschild, Palais Grüneburg - Frankfurt !.  Thomas Kern
   
Seltene, silberne Sauciere aus dem Besitz der Familie Maximilian von Goldschmidt - Rothschild um 1910


1. Beschreibung:

Wunderschöne und seltene Sauciere aus dem bekannten Hause Goldschmidt-Rothschild um 1910!

Firmenstempel Perez Hermanos, 916/000 Silberpunze (wohl aus Spanien). Elegante Sauciere mit fester Unterschale und bekrönter Monogrammgravur «ap» oder «ar».

Unterseitig Bearbeitungsspuren.

Maße: 11.5cm X 26.5cm X 16cm

Gewicht: 568g

Provenienz: Aus dem Besitz eines Mitgliedes der Familie Maximilian Freiherr von Goldschmidt-Rothschild, ehemals Palais Grüneburg, Frankfurt am Main.


2. Zustand:

Sehr guter Gesamtzustand! Keinerlei Beschädigungen. Fotos sind Teil der Artikelbeschreibung.

3. Hintergrundinformationen Familie Goldschmidt-Rothschild, Frankfurt:

Maximilian Benedikt Hayum Goldschmidt, ab 1903 von Goldschmidt-Rothschild und ab 1907 Freiherr von Goldschmidt-Rothschild (* 20. Juni 1843 in Frankfurt am Main; † 18. Februar 1940 ebenda) war ein deutscher Bankier, Kunstmäzen und Kunstsammler.

Maximilian Goldschmidt trat 1862 in Frankfurt in die Bank seines Vaters Benedikt Hayum Goldschmidt (1798–1873) ein, die er gemeinsam mit seinem Bruder Adolf Benedict Hayum Goldschmidt (1838–1918) bis zum Tod ihres Vaters 1893 führte. Danach entschieden sich die Brüder, das Bankgeschäft aufzugeben und Frankfurt zu verlassen. Während Adolphe zunächst nach Paris und dann nach London zog, ging Maximilian nach Berlin.

Nicht zuletzt durch seine Vermählung mit der Rothschild-Erbin Minna Karoline Freiin von Rothschild (1857–1905) im Jahr 1878 galt er als reichste Einzelperson in der reichsten Familie des Deutschen Reichs. Mit einem geschätzten Vermögen von 163 Millionen Goldmark war er sogar reicher als der deutsche Kaiser.

Maximilian war der Sohn des Frankfurter Bankiers Benedikt Hayum Goldschmidt (1798–1873), Konsul des Großherzogtums Toskana, und der Jeanette Kann (1802–1848). Seine Schwester Henriette (1829–1894) heiratete 1854 den österreichischen Großhändler und Bankier Eduard Wiener von Welten (1822–1886). Maximilian hatte noch als Kind im Haus der Stammmutter der Rothschilds verkehrt und auch ihre Söhne Anselm, den Erben des Frankfurter Haupthauses, und Salomon, den Begründer des Wiener Hauses, persönlich gekannt.

1878 Heiratete Maximilian in Frankfurt am Main Minna Karoline Freiin von Rothschild (* 18. November 1857; † 1. Mai 1903), die Tochter des Frankfurter Bankiers Wilhelm Carl Freiherr von Rothschild (1828–1901) und seiner Frau Hannah Mathilde von Rothschild (1832–1924). Maximilian und seine Frau Minna hatten fünf Kinder, von denen die 3 Söhne Bestandteil eines eigenen Kapitels in Kurt von Reibnitzs «Gestalten rings um Hindenburg» sind.

Im Juni 1937 wurde Goldschmidt von den Nationalsozialisten gezwungen, sein Grundstück in der Bockenheimer Landstraße 10, das er 1917 für 670.000 Goldmark erworben hatte, für 190.000 Reichsmark an die Stadt Frankfurt zu verkaufen. Im September 1938 folgte der Verkauf des mit dem Rothschild-Palais bebauten Park-Grundstücks für 620.000 Reichsmark. Das Palais wurde dann zu Wohnungen umgestaltet und vermietet. Danach durfte Goldschmidt darin bis zu seinem Tod als 96-Jähriger (1940) unter jetzt räumlich sehr eingeschränkten Verhältnissen als Mieter wohnen bleiben. Im November 1938 musste er seine Kunstsammlung von fast 1400 Gegenständen (Bilder, Möbel, Skulpturen, Teppiche, Porzellan, Fayence, Silber, Gläser) für 2.551.730 Reichsmark an die Stadt verkaufen. Das Palais (Palais Grüneburg) wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, der Rothschildpark ist heute eine öffentliche Grünanlage. (Quelle: Wikipedia)
Sauciere aus der Familie Goldschmidt-Rothschild, Palais Grüneburg - Frankfurt !
Antiker Kunstobjekte,  Silberarbeiten, Goldarbeiten
26.5 x  11.5 x  16 Zm  /   10.4 x  4.5 x  6.3 Zoll
Gewicht 0.57 kg
Materialien: Silber  /   Herkunft: Kunst Europas  /   Authentizität: Original  /  
 
gepostet: 27 November, 2016 / bearbeitet: 28 November, 2016
Copyright Thomas Kern

 
Sauciere aus der Familie Goldschmidt-Rothschild, Palais Grüneburg - Frankfurt !
2.300 €  1.633 £  2.622 $ 
Zu verkaufen
8
Thomas Kern
Thomas Kern
Antiquitätenhändler 
München, Deutschland
Weitere verwandte Arbeiten
Einen ähnlichen Arbeit zeigen
Künstlerbedarf

Eine Sprache wählen

  1. Deutsch
  2. English
  3. Español
  4. Français