Wir verwenden Cookies, um ein zuverlässiges und personalisiertes ArtQuid-Erlebnis zu ermöglichen. Wenn du ArtQuid verwendest, akzeptierst du unsere Verwendung von Cookies.

Log-in

  Passwort vergessen?

Neu bei ArtQuid?

Benutzerkonto eröffnen
Registrieren Verkaufen Sie Ihre Werke
  1. Kunstdrucke
  2. Malereien
  3. Zeichnungen
  4. Kunstphotographien
  5. Digitale Kunst
  6. Themen
  7. Unsere Favoriten ♡
  8. Mehr

Diskrete Kunst / Discrete Art

Buba gepostet: 10 November, 2017 / bearbeitet: 13 November, 2017
Diskrete Kunst / Discrete Art
Die Diskrete Kunst ist eine neue Stilrichtung, die hoffentlich viele Interessenten und Mitgestalter finden wird.

Sie eignet sich für Männer und Frauen gleichermaßen.

Sie unterliegt keinen religiösen Beschränkungen.

Sie schließt an diverse historische Stilrichtungen an.

Man kann ihre Grundlagen schon Kindern leicht beibringen.

Diskrete Kunst kann auf jedem Material umgesetzt werden.


Ihre Ausgangspunkte sind:

Einfache geometrische Formen

Mosaiken

Regelmäßige grafische Muster

Stereogramme (wie in der bekannten Serie «Das magische Auge»)

Hologramme

Kubismus

Und

Die allgrmeine Lehre von den Konrastfarben und - formen

Zur Ezeugung von Tiefenwirkungen.


Die Entwicklung dieses Stils begann etwa in meinem 10. Lebensjahr, also vor nun 3 Jahrzehnten.

Ich verspürte eine eigentümliche Vorliebe für das permanente Zeichnen kleiner geometrischer Figuren.
Während ich ab «minus mal minus gleich plus» allmählich aus der Ein-Waagen-Mathematik ausstieg, füllten sich die Ränder meiner Schulhefte unterrichtbegleitend mit ganzen Landschaften aus diesen geometrischen Figuren, bis ich

Das magische Auge

Sowie die Technik des

Tremble d'oeil

Entdeckte, also das

Klappbild.

Diskrete Kunst nun arbeitet mit all diesen Komponenten.

Bei näherer Betrachtung aus kurzer Distanz zum Bild sieht man nur eine diskrete Fläche, eine komplexe Vektorgrafik, eine Art komplizierte Variante von «Malen nach Zahlen».

Da ist weder ein Gesicht noch eine Figur und auch keine Szene, schon gar kein 3D-Relief zu erkennen.

Nur ein wenig bunte Pop Art der aufwendigeren Sorte.
Von Nahem erkennt man also erst einmal nur, dass viel Konstruktion, Struktur, Präzision und Zeit darin steckt.

Während meines Studiums, das ich am ehesten als Studium allgemeiner Kultur- und Kommunikationswissenschaften zusammenfassen würde, war insbesondere meine Arbeit im Bereich analytischer formaler Philosophie vom Anfertigen erster streng linearer Stereogramme auf kleinkariertem Papier begleitet.

Meine heutigen Arbeiten Diskreter Kunst sind ausdrucksstärker.
Man erkennt noch viel mehr, wenn man eine digitale Kopie davon mit einem schwarz-weiß-Filter nachbearbeitet und es dann mit parallel gestellten Augen, also mit dem Blick in die Ferne der Ewigkeit betrachtet.

Meistens sind es Anhäufungen von Gesichtern, in meinen eigenen Werken Diskreter Kunst.

Es ist diskreter, die Naturalismen quasi hinter der grafischen Oberfläche zu verstecken und dabei die Bildwirkung nach Maßgabe des allgemeinen menschlichen Wahrnehmungsapparates im Voraus zu berechnen.

Ein Teil des Bildes entsteht so nicht nur im Auge des Betrachters, sondern zudem erst nach einer Weile.

Meine Werke sind vegan, abstinent und rauchfrei, kurz: asketisch gemalt.

Sie müssen also auch mir selbst jede besondere Bewusstseinserweiterung und Entspannungswirkung möglichst luzide ersetzen.

Leider ist es momentan noch schwer, 100% vegane Werkstoffe zu erhalten.
Ich gebe mir also tatsächlich Mühe, die Werke zudem noch zu X-orzieren, wobei sie sehr oft viel Horror enthalten, auf der Ebene des phantastischen Realismus, also ein ganzes Stück hinter der obersten und flachsten Bild-Ebene.

Die Bilder der Diskreten Kunst spielen mit der Teil-Gamzes-Relation und «fahren» dabei gewissermaßen das Auge des Betrachters, ein wenig so, als würde man einen ganz langsamen Film anschauen, der sich zudem mit dem Lichteinfall, dem Abbrennen der Kerze, dem Lauf der Sonne etc. Verändert, weil dadurch wieder andere Teile und damit auch wieder andere Teil-Ganzes-Relationen betont werden.

Diese Technik habe ich durch das Studium des Ravensburger Mauerwerks erlernt. Es ist, bei näherer Betrachtung, voller Szenen, Bilder und Reliefs.
Der Künstler scheint Konfuzius im Exil, nun als Maurer und Bildhauer gewesen zu sein…

Ich schaue nicht mehr fern.
Auch deshalb leben diese Bilder zwar weiterhin nicht als Ausdruckskunst, aber sicherlich als Erzählungen…

Live Art World News

 

Eine Sprache wählen

  1. Deutsch
  2. English
  3. Español
  4. Français